Von der Führungskraft zum Leader – warum Personal Branding für Führungskräfte wichtig ist

„Wie kann ich mein Standing im Unternehmen verbessern?“, „Wie kann ich mein Profil als Führungskraft schärfen?“, „Wie positioniere ich mich im Innen und Außen?“ – wenn das Fragen sind, die Sie sich auch stellen, dann sollten Sie das hier lesen! Dann sind Sie ein klarer Fall für Personal Branding.

Ein Unternehmen lebt von den Menschen, die es führen
Führung bedeutet nicht nur, dass andere geführt werden. Sondern Führung bedeutet im Idealfall auch, dass andere folgen. Das ist der Unterschied zwischen einer Führungskraft und einem Leader. Dem Leader folgt man freiwillig. Dafür braucht es aber Zustimmung und Vertrauen. Vertrauen wird über Persönlichkeit und Identität aufgebaut.

Ein personelles Verständnis von Führung entwickeln
Im Regelfall haben viele Führungskräfte ein funktionelles Verständnis von Führung, definieren sich also in ihrer Rolle über ihre Funktion. Klar, dass dann der Auftritt vielleicht nicht zur Person passt, dass sie dann das Gefühl haben, kein Profil zu haben und es ihnen schwerfällt, intern weiter nach oben zu kommen. Besser und zielführender ist ein personales Verständnis von Führung, bedeutet, dass der Fokus auf der eigenen Identität liegt. Und hier kommt Personal Branding ins Spiel.

Klärung der Identität
Mit Personal Branding können Leader eine starke interne Positionierung auf Basis ihrer Identität schaffen. Positionierung ist hier nicht mit Inszenierung gleichzusetzen, denn sie basiert auf dem persönlichen Sein. Das heißt, Positionierung gelingt nur, wenn die eigene Identität klar ist. Dem Prozess der Positionierung ist daher immer ein Identitätsprozess vorgelagert.

Folgende Fragen müssen geklärt werden:

  • Was ist mein »Warum« als Leader?
  • Was ist mein intrinsischer Antrieb?
  • Was ist es, das mich ausmacht?
  • Welche sind meine Werte?
  • Was ist mein Lebensplan? Was ist meine Vision?
  • Was ist mein Verständnis von Führung?

Sind diese Themen klar, kann eine erfolgreiche Positionierung erfolgen. Sie ist eigentlich das letzte Bindeglied in der Kette und das i-Tüpfelchen des Personal Branding. Das, was davor passiert, ist das Elementare.

Man muss sich also zum Leader entwickeln. Durch den Prozess der Positionierung im Sinne eines Personal Branding erhalten Sie Klarheit über die eigene Identität und das eigene »Warum«. Das bedeutet auch, die eigene Komfortzone zu verlassen und nicht darauf zu hoffen, dass sich schon irgendwann das Umfeld und die Mitarbeiter ändern. Sondern selbst alte Denkmuster durchbrechen und aktiv die Veränderung angehen. Vom Sein ins Tun.