So erkennen Sie gute Consultants

Herr Waldschmidt sitzt kopfschüttelnd an seinem Schreibtisch. Vor ihm eine komplizierte Aufstellung mit den aktuellen Geschäftsstrukturen seines Unternehmens. Er fragt sich: Was soll ich nur damit anfangen? Ähnliche Ausdrucke haben ihm bereits die anderen drei Consultants zuvor in die Hand gedrückt. Er steht auf, geht zum großen Panoramafenster und sieht aus dem Augenwinkel den genervten Berater im schicken Anzug das Gebäude verlassen. Wo soll das noch hinführen? Welche Art von Beratern kann mir wirklich helfen?

Merkmal Nr.1: kompetent

In Restrukturierungsprozessen braucht es einen Consultant, der neben sauberen Analysen und fachlicher Kompetenz auch praktische Erfahrung mitbringt. Das Unternehmen einmal durch die Brille des Beraters sehen, eine neue Perspektive hinzuholen – das ist nur dann hilfreich, wenn diese Sichtweise tatsächlich zu neuen Erkenntnissen und zielführenden Handlungsansätzen führt. Das geht weit über reines Fachwissen hinaus, das sich ein Consultant an Universitäten oder über Bücher angeeignet hat. Lassen Sie sich also nicht von Zertifikaten blenden.

Merkmal Nr.2: empathisch

Ein guter Consultant taucht in das Unternehmen ein. Er wird regelrecht Teil des Systems, Ihres Systems. Anstatt allgemeingültige Konzepte zu predigen, findet er heraus, was genau Sie brauchen, denn er setzt sich dabei mit mehr als nur mit den Prozessen auseinander. Er kennt die internen Zusammenhänge, weiß wie die Dinge in Ihrem Unternehmen funktionieren, wie die Arbeitsweisen aussehen, welche Unternehmenskultur herrscht. Er kennt die Menschen, Ihre Mitarbeiter und Kollegen. Und seine Außensicht macht seine Arbeit deshalb so effektiv, weil er bereits viele andere Unternehmen auf genau die gleiche Art und Weise untersucht hat, in sie eingetaucht ist und dadurch einen weitreichenden Erfahrungsschatz gesammelt hat.

Merkmal Nr.3: akzeptiert

Einen Consultant in das eigene Unternehmen holen – das verlangt vor allem eine solide Vertrauensbasis. Schließlich möchte der Berater etwas initiieren, seine Erkenntnisse und Analysen für Ihr Unternehmen nutzbar machen – und diese können manchmal auch radikal sein. Ihre Akzeptanz, bspw. die Legitimation die Restrukturierung Ihres Unternehmens zu steuern, sollte er nur bekommen, wenn er Ihre Unternehmenskultur kennt. Wenn er neben seiner Außensicht auch durch die Augen Ihrer Mitarbeiter und Kollegen schaut. Und wenn Sie ihm vertrauen können, dass er bei allem, was er tut, voll hinter den vereinbarten Zielen steht.

Sie möchten wissen, welche Berater Sie in Zukunft brauchen? Und welche Sie getrost im Regen stehen lassen können? In „Goodbye, McK… & Co.“ von Edgar K. Geffroy und Ben Schulz, lesen Sie mehr dazu.