Öffentliche Seminare – lohnt sich das?

Sie sind Vollbluttrainer, Einzelunternehmer und rocken mit Ihrer One-Man-Show erfolgreich Inhouse-Trainings bei Ihren Kunden. Alles läuft wie am Schnürchen – warum also nicht auch öffentliche Seminare anbieten? Bevor Sie alles auf eine Karte setzen, wollen wir Ihnen ein paar Überlegungen mit auf den Weg geben …

Ein Sprung ins Haifischbecken
Heute gibt es eine Vielzahl von – sehr namhaften – Anbietern, die sich auf die Ausrichtung öffentlicher Seminare spezialisiert haben. Diese Unternehmen investieren sehr viel Geld in deren Strategie und Planung sowie in die Kommunikation. Ein »kleiner« Einzelunternehmer wirkt dabei wie ein wehrloser Fisch im Haifischbecken der ganz Großen.

Wer hier bestehen will, der muss nicht nur viel Geld in die Hand nehmen, sondern braucht auch Zeit – aber haben Sie die als Einzelunternehmer? Wissen Sie, wie Sie all die Menschen erreichen, die an Ihrem öffentlichen Seminar teilnehmen sollen?

Eine Frage der Kalkulation
Machen wir einen kurzen Exkurs in Sachen Betriebswirtschaft: Wie viel Aufwand stecken Sie in Ihre Seminare, in die Vermarktung, die Akquise und die Durchführung und wie viel Ertrag wird am Ende übrigbleiben? Wie viele Interessenten werden Sie am Ende erreichen, die auch bereit sind, den angesetzten Preis für das Seminar zu bezahlen? Lohnt sich das? Ab wann wird es sich lohnen, gerade auch im Vergleich zu den Inhouse-Angeboten? Rechnen Sie einmal selbst nach.

Für alle Entschlossenen
Neben jeder Kalkulation gibt es natürlich auch sehr gute, strategische Gründe, die Sie den Schritt wagen lassen, öffentliche Seminare anzubieten. Nichtsdestotrotz raten wir hier: Machen Sie sich ein möglichst realistisches Bild von Ihren Ressourcen und den Möglichkeiten dieses Unterfangens. Dabei hat eine sauber aufgestellte Strategie so manchen Unternehmer auf die für ihn passende Spur gebracht.

Bevor Sie also ins Blaue investieren – denken Sie noch einmal nach!