Mit Volldampf zum Crash!?

Zwei Züge – der eine vollgestopft mit persönlichen Ambitionen, der andere mit beruflicher Desillusionierung – fahren ungebremst ineinander. Endstation! Im Privaten wie im Beruflichen nennen wir es Burn-out. Doch was hat uns aus der Spur gebracht? Diese Frage ist ein Thema des Buchs von Ben Schulz und Brunello Gianella »Wenn Turnschuhe nichts bringen – Der CEO-Code für starke Führungskräfte«.

Immer wieder bringen Krankheiten Führungskräfte ebenso wie Mitarbeiter in eine Reha-Klinik. Der Auslöser aber – so wird in Gesprächen deutlich – sind Wünsche und Träume, die sie nie leben konnten. Die Chinesen würden sagen: »Gestaute« Lebensenergie erzeugt Blockaden, die als Krankheit ihren Tribut fordern. Dabei zählen die betroffenen Menschen ebenso wie deren Unternehmen zu den Opfern.

Unterwegs auf der falschen Spur
Das Problem: Am Arbeitsplatz können oder dürfen viel zu viele ihr Talent nicht ausleben. Sie bremsen sich selbst oder werden ausgebremst. Irgendwann funktionieren die Bremsen dann nicht mehr und der Zug springt aus den Gleisen: Das Leben gerät aus der Spur. Privates und Berufliches kollidieren mit einem großen Knall. Dieser Crash geht sowohl auf Kosten der Gesundheit des Einzelnen als auch auf Kosten des Unternehmens, denn die Regeneration ist ein langwieriger Prozess. Dabei ist die vollständige Genesung der Mitarbeiter oft mehr als fraglich – insbesondere wenn der destruktive Zustand am Arbeitsplatz und die negativen Verhaltensweisen bestehen bleiben.

Wer Warnsignale ignoriert, verliert Zukunft
Die Anzahl von Burn-out-Fällen steigt, die Warnsignale stehen auf Rot, doch in vielen Unternehmen heißt es nach wie vor: „Weiter so!“ Dabei sind im weltweiten Wettbewerb, der durch die Digitalisierung an Fahrt gewinnt, Veränderungen zwingend erforderlich. Unternehmen können sich unzufriedene Mitarbeiter, schwere Erkrankungen und damit einhergehende, lange Heilungsprozesse schlichtweg nicht leisten.

Schnelle und kluge Entscheidungen sind gefragt
Um in Zukunft erfolgreich am Markt agieren zu können, sind schnelle und vor allem kluge Entscheidungen bei der Personalauswahl und in der Führung gefragt. Denn: Arbeiten Mitarbeiter gegen ihre Veranlagung – gegen das, was sie ausmacht – ist der Burn-out vorprogrammiert. Machen wir also endlich Schluss mit der Verschwendung von Ressourcen und setzen Talente dort ein, wo sie ein Gewinn sind.

Fehlbesetzungen im Unternehmen wiegen schwer. Denn: Mitarbeiter, die am falschen Platz sitzen, verfolgt die Frage „Wer bin ich?“ und damit die Unzufriedenheit ein Leben lang. Die Antwort darauf gibt ihnen der Motivationscheck mit dem Reiss Motivation Profile®. So liegen die Motive für unser Tun nach der Bestimmung der individuellen Kombination der 16 Lebensmotive offen auf dem Tisch.

Unternehmen finden die passenden Mitarbeiter
Gleichzeitig ist die Analyse ein Werkzeug für Unternehmer, die passenden Mitarbeiter zu finden. Mitarbeiter, die hochmotiviert sind und es auch bleiben, weil ihnen die Arbeit Spaß macht und sie genau das tun, was ihrer Veranlagung entspricht.

Fazit: Unternehmen können keine motivierten Mitarbeiter »schaffen«, denn motivieren können Menschen nur sich selbst. Vielmehr gilt es Mitarbeiter so einzusetzen, dass sie ihre persönlichen Lebensmotive im Rahmen ihrer Arbeit optimal befriedigen können. Dann ist die Motivation am höchsten. Dann geben Menschen dem Unternehmen ein Gesicht und führen es langfristig zum Erfolg.

Wollen Sie mehr über »gesunde« Unternehmen, motivierte Mitarbeiter und starke Führungspersönlichkeiten lernen, entdecken Sie den CEO-Code!