In 5 Schritten zu einer erfolgreichen Marke

Ganz oben stehen? Auf die anderen schauen, die sich noch hochkämpfen? Marktführer sein hat schon was.

Weniger erfolgreiche Wettbewerber schauen zu einem auf und können nur erahnen, wie herrlich das Gefühl sein muss, ganz oben zu stehen. Sie können sich allerdings meist auch nicht vorstellen, dass der Weg dorthin ein harter war. Einer, der viel Schweiß gekostet hat. Weil wir schon Hunderte Unternehmen und Unternehmer zur Marke gemacht haben, wissen wir, was das an Arbeit bedeutet. Genau fünf Grundregeln haben sich dabei herauskristallisiert. Wenn Sie selbst zu einer erfolgreichen Marke werden wollen – oder Sie Ihr Unternehmen zum Marktführer machen möchten – dann sollten Sie die folgenden fünf Grundregeln kennen. Und mit diesem Wissen arbeiten.

  1. Klare Positionierung
    Der Weg hin zu einer erfolgreichen Marke braucht eine glasklare Positionierung. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen: Woher komme ich? Wofür stehe ich? Von was bin ich überzeugt? Wo möchte ich für mich selbst hin? Wer sind die Menschen, deren Leben ich besser, leichter machen möchte? Was lässt diese nachts nicht schlafen? Wie kann ich mit meinem Unternehmen dazu beitragen, dass diese Menschen Erleichterung haben? Diese zentralen Fragen stehen sogar noch vor jeglichen kalkulatorischen Fragen wie Rendite, Investitionsbedarf & Co. Warum? Wenn das, womit Sie in den Markt gehen, nicht zu Ihnen oder Ihrem Unternehmen passt, kann das Umsatzpotenzial noch so groß sein ... Sie werden es nicht erschließen können oder zu einem Preis, der in keinem Verhältnis steht.

  2. Individuelle Strategie
    Haben Sie im ersten Schritt den »Berg« geklärt, müssen Sie nun den Weg finden, der zu Ihnen passt. Oder anders gesagt: Welche Strategie macht bei dieser Zielsetzung Sinn? Gehen Sie auch hierfür Fragen durch: Wie muss ich meine Botschaft aufbereiten, sodass sie zu mir passt und von meinen potenziellen Kunden verstanden wird? Über welche Kanäle sollten Sie am besten kommunizieren? Welche Vertriebsaktivitäten bringen Sie »an den Start«? Wie kreiere ich ein Produktportfolio aus dem bisher angeeigneten Wissen über meine Zielgruppe? Wie sieht dafür meine Preisstrategie aus? Antworten auf diese Fragen helfen ungemein bei der Wegfindung.

  3. Persönlicher Einsatz
    Jetzt geht’s ans Tun. Sie müssen Ihre Positionierung mit Leben füllen, sodass daraus nach und nach eine Marke wird. Bekanntheit aufbauen, Reichweite ausbauen, Glaubwürdigkeit und Vertrauen erzeugen – das alles erfordert persönlichen Einsatz. Nicht unterschätzt werden darf der Faktor Vertrieb. Überlegen Sie, wie Sie Angebote aktiv verkaufen können. Welche Kanäle Ihnen dazu zur Verfügung stehen. Welche Sie zusätzlich aktivieren können. Vergessen Sie dabei nicht, dass Sie immer wieder Ihr Equipment »finanzielle und zeitliche Ressourcen« sowie Ihre Fähigkeiten überprüfen. Sollte der Bedarf zeigen, dass Sie sich weitere Kompetenzen mit an Bord holen müssen, tun Sie es. Nichts wäre fataler, wie wenn Sie merken, dass Sie an einer Stelle eine Lücke haben, die Sie selbst nicht füllen können.

  4. Große Ausdauer
    Wer den Berg hinauf möchte, braucht Ausdauer und muss mit seinen Kräften haushalten. Auf jedem Weg zum Gipfel gibt es Wetterwechsel, die plötzlich und unerwartet kommen. Ein Unternehmer darf dann nicht den Kopf einziehen und den Rückweg antreten. Auch wenn aus dem Markt Gegenwind kommt oder die Rahmenbedingungen nicht optimal sind, muss man weitergehen. Auch der Mount Everest kann nicht an einem Tag bestiegen werden. Es braucht eben seine Zeit, bis auch Ihr Business so richtig ins Laufen kommt. Kommunikations- und Vertriebsaktivitäten brauchen Zeit. Sie müssen ausdauernd und vielseitig aktiv sein, damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Ihre potenziellen Kunden im richtigen Moment auf Sie aufmerksam werden.

  5. Regelmäßige Überprüfung
    Nichts ist in Stein gemeißelt. Auch keine Positionierung. Denn wie alles, ändert sich auch der Mensch oder das Unternehmen selbst. „Nichts ist so sicher wie der Wandel“ ist eine viel zitierte Aussage. Auf Ihrem Weg zum Gipfel müssen Sie also regelmäßig überprüfen, ob Sie noch auf Kurs sind. Selbst der kleinste Felssturz kann eine Änderung der Route bedeuten: Kunden ändern ihre Kaufgewohnheiten, rechtliche Vorgaben verändern Rahmenbedingungen, neue Technologien und Mitbewerber tauchen auf ... Die folgenden Fragen können Ihnen dabei helfen: Passt meine Vision noch zu mir und meinem Unternehmen? Wie werde ich von meinen Kunden tatsächlich wahrgenommen? Inwieweit passt das zu dem, was ich tue? Was hat sich bei meinen Kunden verändert? Was muss ich eventuell verändern in meinem Angebot, der Preis-Strategie, dem Vertrieb oder in der Kommunikation.

Der Weg zum Gipfel ist kein Pappenstiel. Er kostet, ist riskant und zwingt manchmal zu unvorhersehbaren Routenänderungen. Aber wer oben angekommen ist, hat nicht nur einen atemberaubenden Ausblick. Er wird auch derjenige sein, der das Gipfelkreuz aufstellen kann.