Führen Sie Regie?

Wer Regie führt, der führt. Und alle anderen lassen sich von ihren inneren Schweinebacken blockieren. In diesen simplen Worten steckt eine Menge, was Ihren Erfolg beeinflusst. Glauben Sie nicht? Dann werden Sie die kommenden Zeilen vom Gegenteil überzeugen.

Regie im Theater

Schauen wir uns das »Regie-Führen« am Beispiel des Theaters an. Wer ist dort die wichtigste Person? Die Schauspieler? Die Bühnenbildner? Das Publikum? Der Regisseur – weil ohne ihn würde es kein Theaterstück auf der Bühne geben. Die zweitwichtigste Person ist der Autor, denn ohne ihn würde es keinen Stoff für ein Stück geben.

Betrachten wir das Leben als Theaterstück, gibt es drei Rollen, die wir einnehmen können. Wir können Autor, Regisseur und Akteur unseres Lebens sein. Die meisten Menschen nehmen allerdings nur Rolle Nr. 3, den Akteur ein. Das heißt, sie sind dann zum Beispiel Sohn, Oma, Mitarbeiterin, Selbständiger, gute Freundin oder Ehemann.

Neues Terrain entdecken

Begeben Sie sich nun auf neues Terrain und nehmen einmal die Rolle des Autors ein: Für die Mitarbeiterrolle kann das bedeuten, dass Sie sich überlegen, ob es in den nächsten 5 Jahren einen Firmenwechsel geben kann oder ob Sie Ihre Kompetenzen ausbauen wollen, ob Sie Führungskraft werden möchten.

Als Lebensautoren wollen wir vor allem eines auf unserer Lebensbühne: Abenteuergeschichten, Lovestorys und Happy Ends. Trotzdem erleben wir immer wieder Horrorgeschichten und Dramen. Das heißt, nicht alles, was wir uns für unsere Lebensbühne vorstellen, kommt auch auf der Bühne an. Das liegt daran, dass häufig nicht wir selbst im Regiestuhl sitzen, sondern eine von drei Schweinebacken.

Die drei Schweinebacken

Schweinebacke Nr.1 ist »Angst« ... und zwar in den unterschiedlichsten Formen: Existenzsangst, Versagensängste, Verlustangst, Angst vor Fehlern, Unsicherheit oder Gesichtsverlust. Da kann alles dabei sein. Sitzt Angst auf dem Regiestuhl, sind wir blockiert und treffen womöglich die falschen Entscheidungen mit den falschen Hintergründen.

Schweinebacke Nr. 2 heißt »erlernte Glaubenssätze«. Glaubenssätze sind implizierte Lügen, die aus der Vergangenheit Einfluss auf unser heutiges Leben nehmen. Sitzt ein Glaubenssatz auf dem Regiestuhl, handeln wir fremdgesteuert, tragen schwere Last mit uns und stehen unter ständigem Druck.

Schweinebacke Nr. 3 nennt sich »graue Eminenzen«. Das sind Schatten aus der Vergangenheit. Eminenzen können Mutter, Opa, Pfarrer oder Lehrer sein, die Menschen wie Schatten verfolgen und Entscheidungen beeinflussen. Wieder handeln wir nicht frei und zielführend.

Diese drei Schweinebacken sorgen dafür, dass Ihre Story es nicht auf Ihre Lebensbühne schafft. Schubsen Sie sie runter von Ihrem Regiestuhl! Und nein, das wird nicht angenehm, das wird nicht leicht und das kostet Kraft. Aber der Lohn ist, dass Sie entscheiden, dass Sie beginnen zu agieren, statt zu reagieren.

Wie geht das nun?

Jeder Mensch hat in seinem Leben Phasen, in denen jemand anderes oder »etwas anderes« auf dem Regiestuhl sitzt. Immer wieder kommen diese Phasen und die sind mal mehr, mal weniger heftig. Alles, was in unserem Leben passiert, hängt davon ab, wie wir denken, fühlen, handeln. Wir erschaffen uns sozusagen alles in unserem Leben, mit dem, was in unserem Kopf vor sich geht. Um jetzt endlich wieder Regie zu übernehmen, müssen Sie sich über das alles bewusst werden: Hören Sie in sich hinein und werden Sie so wieder kompetent, Entscheidungen für Ihr Leben zu treffen und nach Ihren Überzeugungen zu leben.

Fragen Sie sich also:
Wer bin ich überhaupt?
Wo bin ich gerade und warum?
Will ich hier überhaupt sein?
Habe ich das selbst entschieden, hier und jetzt drinzustecken?
Hat mich jemand dazu gebracht, ohne dass ich es wollte?
Warum habe ich das getan?
Was muss ich tun, um hier wieder rauszukommen?
Schaffe ich das aus eigener Kraft?

Im Business ist das ähnlich: Wenn Sie im Regiestuhl Ihrer Unternehmung sitzen wollen, brauchen Sie eine glasklare Strategie. Und damit sind Sie bei uns an der richtigen Adresse.