Dos & Don‘ts im Personal Branding

Sie haben Ihre Ausbildung zum Coach erfolgreich abgeschlossen und wollen endlich loslegen. Als erstes machen Sie sich darüber Gedanken, wie Sie erfolgreich einen Kundenstamm aufbauen können. Was Ihnen hier hilft, ist kein Geheimnis: Personal Branding.

Das Zauberwort Personal Branding wird von vielen benutzt, die wenigsten wissen aber tatsächlich, was Personal Branding ist und wie es funktioniert. Sie haben ein Buch darüber gelesen und glauben nun beurteilen zu können, was Positionierung heißt. „Das ist doch auch nur Marketing“ … von wegen. Personal Branding unterscheidet sich grundsätzlich von allen anderen Marketingformen – speziell vom Produktmarketing.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum Sie uns glauben sollen, dass wir wissen, wovon wir sprechen. Wir kommen originär aus dem Marketing und haben bereits über 1000 Positionierungen entwickelt. Ob nun Trainer, Coaches, Berater, Unternehmer, Politiker, Architekten, Handwerker, Autoren, Künstler – wir hatten sie alle und haben sie erfolgreich als Personal Brand auf dem Markt positioniert.

Deshalb kommen hier für Sie unsere Dos und Don’ts:

Dos
Ein wesentlicher Grundbaustein und somit das A und O von Personal Branding ist Vertrauen. Ihre Kunden als auch Interessenten müssen Vertrauen zu Ihnen fassen. Wie Sie das schaffen?

  • Sie müssen wissen, wohin Sie wollen! Auf den ersten Blick klingt dieser Satz vielleicht banal – ist er aber nicht. Zu wissen, wohin man will, ist die wohl schwierigste Fragestellung überhaupt. Die schwierigste und wichtigste. Denn nur, wenn Sie das wissen, können Sie Ihren Weg dahin bewusst gestalten.
  • Zeigen Sie sich! Wenn Sie wissen, wohin Sie wollen und den richtigen Weg eingeschlagen haben, dann sollte das die Welt da draußen auch erfahren. Deshalb brauchen Sie Fotos, Texte, eine CI etc., die zu Ihnen, Ihren Werten und Überzeugungen passen. Wenn Sie zu dem stehen, wer Sie sind – das ist übrigens eine alte Coach-Weisheit, die auch fürs Marketing gilt –, können Sie authentisch und glaubhaft werden.
  • Werden Sie nahbar und anfassbar! Aber „artgerecht“. Das bedeutet, dass Sie Kommunikationskanäle wählen, die wirklich zu Ihnen, Ihrer Zielgruppe und Ihrer Message passen. Vom Vortrag über Podcasts bis zum Blog oder Newsletter sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Don’ts

  • Produzieren Sie keine heiße Luft! Es gibt nichts Schlimmeres als „Luftnummern“, die im ersten Moment attraktiv und vielversprechend erscheinen, aber im entscheidenden Moment nicht liefern. Sorgen Sie deshalb für eine solide Legitimationsgrundlage Ihrer Arbeit. Und Legitimation bedeutet, dass Sie nicht nur behaupten, etwas zu können, sondern es eben auch können. Das schaffen Sie zum Beispiel mit einer nachgewiesenen Ausbildung, Ihrer Erfahrung, mit Kundenstimmen oder Publikationen.
  • Vergessen Sie nicht, Vertrieb zu machen! Keine noch so tolle Website verkauft von ganz allein. Deshalb brauchen Sie neben einer passenden Internetpräsenz und kommunikativen Maßnahmen auch klassische vertriebliche Maßnahmen, damit Ihr Business zum Laufen gebracht wird und auch langfristig erfolgreich sein kann.
  • Überspannen Sie den Bogen nicht! Ja, wir ermutigen Sie hier, zu sich selbst zu stehen. Tappen Sie dabei aber nicht in die Falle der Selbstüberschätzung. Wie heißt es so schön: „Hochmut kommt vor dem Fall“ – halten Sie sich immer auch ein wenig zurück, das lässt Raum für positive Überraschungen.
  • Unterspannen Sie den Bogen aber auch nicht! Hier möchten wir Ihnen mit auf den Weg geben, dass gute Leistung und gute Produkte ihren Wert haben. Verkaufen Sie sich also nicht unter Wert. Schauen Sie auch hier, welcher Preis wirklich angemessen und passend ist. Das liegt übrigens im Auge des Betrachters – also Ihrer Zielgruppe, denn die entscheidet, was sie bereit ist zu zahlen. Behalten Sie aber auch im Hinterkopf: „Was nichts kostet, ist auch nichts wert.“

Wenn Sie Fragen rund um das Thema Personal Branding haben, freuen wir uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.