Digitalisierung – ein rotes Tuch?

Was Unternehmen berücksichtigen müssen beim Thema Digitalisierung, vermitteln Ben Schulz & Consultants

Nach wie vor ist Digitalisierung für viele Unternehmen ein rotes Tuch. Während die Technologie immer schneller fortzuschreiten scheint, arbeiten die Mitarbeiter beispielsweise weiterhin mit alten Systemen, die sich bisher gut bewährt haben. Erste Schnittstellenprobleme sind längst da, doch ist die Angst vor dem, was das an Veränderung mit sich bringt, groß. Benjamin Schulz, Geschäftsführer und Senior Consultant von Ben Schulz & Consultants, arbeitet mit Unternehmen unter anderem daran, was Digitalisierung für sie bedeutet und was sie wirklich brauchen, um mit dem technologischen Wandel mitgehen zu können.

„Wir können diese Unsicherheit in Bezug auf die Digitalisierung gut verstehen. Schließlich geht es für Unternehmen hier um sehr viel: Es geht um Kosten und um Menschen, um erhebliche und ganz reale Risiken“, hebt Schulz die aktuelle Situation vieler Firmen hervor. So stellen sich viele Fragen hinsichtlich dessen, was Digitalisierung für bestehende Soft- und Hardware-Systeme bedeutet, ob diese nun komplett ersetzt werden müssen, was das auch für die Zukunft bedeutet und weitere Investitionen.

„Dann ist auch der Faktor Mensch nicht zu vergessen, denn ein Unternehmer hat immer auch Verantwortung für seine Mitarbeiter“, erklärt der Senior Consultant weiter. Für sie sei es ganz besonders schwer, mit Neuem konfrontiert zu werden, denn das bedeute gleichzeitig ein Loslassen von Altbewährtem und das Heraustreten aus der Komfortzone.

Schulz weiß aus jahrelanger Erfahrung in der Arbeit mit Unternehmen: „Ein Unternehmen für Digitalisierung und den technologischen Wandel fit zu machen, hat immer etwas mit Mind Change zu tun. Wir werden den Fortschritt nicht aufhalten können. Wir werden aber lernen müssen, mit ihm umzugehen – und seine Vorzüge erkennen und nutzen lernen.“

Beim Umgang mit der Digitalisierung könne man nicht pauschalisieren, denn jedes Unternehmen hat eine ganz individuelle Ausgangslage. Diese gelte es zu verstehen und Wege der Weiterentwicklung zu konzipieren. „Ich erlebe es zum Beispiel oft, dass die Angst vor dem Verlust der bestehenden Infrastruktur völlig unbegründet ist, denn auch die Softwareentwicklung ist heutzutage so weit fortgeschritten, dass es Schnittstellenmöglichkeiten gibt, die bestehenden Systeme problemlos anzukoppeln. Man muss nur die richtigen Leute an der Hand haben, die wissen, wovon sie sprechen.“

Ben Schulz & Consultants arbeiten mit Unternehmen, die das Thema Digitalisierung nicht länger aufschieben möchten.