Die Strategie des Weihnachtsmanns

Weihnachten kommt immer so plötzlich. Glücklicherweise ist der Weihnachtsmann darauf vorbereitet. Er fängt ja bekanntlich schon im Sommer damit an, die Geschenke für die vielen Kinder von seinen fleißigen Zwergen in seiner Werkstatt am Nordpol zu basteln und zusammenzutragen. Mit dieser Strategie fährt er ganz gut.

Immerhin hat sie sich in all den Jahren bestens bewährt. Das geht aber auch nur, weil sich Weihnachten nicht verschiebt. Weil er sich auf seine Zwergenarmee verlassen kann, dass alles rechtzeitig fertig wird. Und weil seine Rentiere sich das ganze Jahr für die wirklich anstrengende Reise über den Globus fit machen. Geht auch nur eine dieser Punkte schief, muss Plan B her. Wie im echten Leben.

Plan B für Heiligabend
Keine Strategie ist in Stein gemeißelt. Auch der Weihnachtsmann kann ein Lied davon singen. Unter den Zwergen ist die Magen-Darm-Grippe in der Hauptproduktionsphase ausgebrochen und legt die Geschenkeproduktion für zwei Wochen lahm. Ein Rentier holt sich eine Zerrung am Huf, kann viele Wochen nicht trainieren und droht am alles entscheidenden Tag auszufallen. Ein Sturm an Heiligabend erzwingt eine andere Route als gewöhnlich. Kurz: Der Weihnachtsmann musste schon öfter seinen Plan B zücken, um Weihnachten zu retten. Doch wir bekommen davon gar nichts mit. Ist eben alles strategisch bestens für alle Eventualitäten geplant.

Selbst das Fest der Feste braucht eine strategische Planung
Man sollte ja meinen, für Weihnachten gibt es keine Überraschungen mehr. Doch machen die steigende Komplexität, die zunehmende Digitalisierung und die Veränderungen unserer Welt selbst vor ihr nicht Halt: Die Produktionsstätte des Weihnachtsmann rückt jedes Jahr ein Stück weiter Richtung Nordpol, weil die Zwerge auch im Sommer Schnee und Eis brauchen, damit die Maschinen reibungslos laufen. Ebenso ergeht es den Rentieren, die für ihr Training kalte Temperaturen brauchen. Dann ist noch die Sturmgefahr an Heiligabend enorm gestiegen, was immer wieder zur Umplanung der Route zwingt. Höchste Flexibilität ist also auch vom Weihnachtsmann als Chef gefordert.

Dem Weihnachtsmann geht es also nicht anders als uns im täglichen Doing. Dabei ist er so gut in seiner strategischen Planung, dass wir an Heiligabend nichts davon merken. Er macht es uns im Business vor. Und fährt seit Jahren ganz hervorragend damit. Denn auch für ihn gibt es keine Ausreden und sein Business darf ganz sicher nicht den Bach runtergehen. Kaum auszudenken, wie viele traurige Kinderaugen es dann auf der ganzen Welt geben würde.

Also: Machen Sie es wie der Weihnachtsmann. Dann klappt’s auch mit Ihrem Business.