Coaching – begehrt und durch den Dreck gezogen

Immer wieder lesen wir sowas wie: »Wer nichts wird, wird Coach« oder »Meist bleibt Coaching ein Nebenjob«. Ja ... da stimmen wir zu. Bedingt allerdings. Klar ist die Dunkelziffer selbst ernannter Coaches groß, die meinen, sie könnten sich mit einem Wochenendkurs alles aneignen, was einen guten Coach ausmacht. Doch werden die nie Kunden bekommen und somit auch nicht erfolgreich werden. Für sie bleibt es ein Traum vom großen Stundensatz. Wer das Ganze aber mit Herzblut angeht, wird sich mit den richtigen Leuten zusammentun, um als Coach auf gesamter Linie Erfolg zu haben.

Wie viele Coaches braucht das Land?
Der Markt an Coaches ist unübersichtlich – keine Frage. So viele Möchtegern-Coaches tümmeln sich auf dem Markt und die wenigsten zeigen genau, was sie können bzw. wie sie ihren potenziellen Klienten weiterhelfen können. Das Angebot wirkt verwässert und der Coaching-Suchende hat es immens schwer, den für ihn geeigneten Coach zu finden. Gleichzeitig steigt die Nachfrage an Coaching. Das setzt Coaching-Anbieter wie Coaching-Suchende vor dasselbe Dilemma: Wie kann sich der Coach zeigen, damit der Kunde »seinen« Coach findet?

Die Lösung: Personal Branding. Eine zielscharfe Positionierung auf Basis der Identität. Neben einer entsprechenden Ausbildung, Methodenwissen und stetigen Weiterbildungen ist Personal Branding die vierte Säule, die das Gerüst eines Coaches erst stabil macht. Personal Branding macht diese Basis erst komplett. Ohne Personal Branding kommt ein Coach auch mit der besten Ausbildung, den tollsten Tools und den meisten Weiterbildungen nicht in die gewünschte Liga.

Mit Personal Branding Coach über Nacht?
Im Traum funktioniert das. In der Realität definitiv nicht. Wie oft haben wir es schon erlebt, dass wir einen Coach positioniert haben, er aber keine weiteren Maßnahmen der Kommunikation umsetzen wollte – und er nach einem Jahr wieder zu uns kam mit der Meinung, das Ganze funktioniert ja gar nicht. Eben. Genau das haben wir ja gesagt. Aber wer nicht hören will ...

Was wir jedem unserer Coach-Kunden sagen: Personal Branding ist eine echt coole Sache. Allerdings funktioniert Personal Branding nur, wenn dahinter auch eine regelmäßige Kommunikation steht und der Coach sich auch sonst aktiv »verkauft«. Keine Website funktioniert auf Dauer nur durch ihre bloße Existenz. Es muss nämlich auch immer was passieren! Um den Coach herum, auf der Website, in Presseportalen, auf Social Media Plattformen. Denn auch auf dem Markt tut sich immer was. Wer das ignoriert, hat schon verloren.

Die Nachfrage an Coaches ist ungebrochen
Also warum bitte wird die Profession des Coaches immer wieder durch den Dreck gezogen? Weil es so viele »Luftpumpen« gibt. Und kommt so eine Luftpumpe auf uns zu, weil er oder sie Personal Branding möchte, schicken wir ihn oder sie wieder nach Hause. Das ist auch schon vorgekommen. Wir vermarkten keine Luftpumpen. Aus unserer Sicht ist es nämlich Verrat am Kunden, wenn jemand keine klare Sprache spricht und vorgibt, etwas zu können, was er in Wahrheit nicht kann.

Wer es jedoch ernst meint, weil sein Herz dafür brennt, der ist bei uns willkommen.